Wissenschaft und Weisheit

Das Weiterbildungsprogramm «Wissenschaft und Weisheit» greift seit Jahren Themen auf, die durch einen fächerübergreifenden Blick besonders fruchtbar gemacht werden können. Es sind Themen, die nicht nur von mehreren Wissenschaften angegangen werden, sondern auch von der Kunst, Religion und Politik und die nicht zuletzt jeden einzelnen Menschen in seinem Alltag betreffen. Diese sich manchmal ergänzenden, manchmal widersprechenden Perspektiven, Diskurse und Erfahrungen werden im interdisziplinären Gespräch der Kurse zusammengeführt und auf Stichhaltigkeit und Sinn hin reflektiert. Dem Kernanliegen der Philosophie verpflichtet bietet das Kursangebot Raum für jenes unverzichtbare Denken, das den Zusammenhang zwischen den diversen akademischen Fächern, und jenen zwischen der Wissenschaft und der konkreten Lebenswelt stiften will. Das disziplinübergreifende Programm steht allen Interessierten offen und bietet an jeweils mehreren Tagen die Möglichkeit zur vertieften Diskussion mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten. Ziel des Kurses ist es, ein differenziertes Problembewusstsein für das jeweilige Thema und einen kritischen Umgang damit zu vermitteln.

Programmthemen seit 2005

  • 2019/20: Veränderung: Schwierigkeit und Dynamik
  • 2018: Was ist Gesundheit? Eine philosophische und interdisziplinäre Auseinandersetzung
  • 2015/2016: Verallgemeinerungen – zur Rätselhaftigkeit einer Denkgewohnheit
  • 2013: Veränderung durch Aufmerksamkeit
  • 2012: Vergessen. Eine Herausforderung für die Wissenschaft
  • 2011: Liebe in der Wissenschaft?
  • 2010: Das mag in der Praxis gehen, nicht aber in der Theorie!
  • 2009: Vom Anfang und Ende der Sprache
  • 2008: Geist, Herz, Seele? Eine Spurensuche durch die Wissenschaft
  • 2007: Leistung, Glück oder Gnade? Zur unterschiedlichen Interpretation von Erfolg
  • 2006: Aggression durch Religion? Christentum und Islam im Gespräch (Buchpublikation)
  • 2005: Auswege zur Mitte? Erneuerungsprozesse in den Weltreligionen

Kursleitung: PD Dr. Donata Schoeller
Begleitung: Prof. Dr. Peter Schulthess