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SNF-Graduiertenkurs: Zurich Doctoral Workshops on Methods in Philosophy

Die Zurich Doctoral Workshops sind ein vom SNF finanzierter Graduiertenkurs, der als Workshopreihe konzipiert ist. Ziel der Workshopreihe ist die Klärung von Fragen zur Methode der Philosophie. Die teilnehmenden Doktorierenden sollen dabei ihre eigene Methode reflektieren und dadurch ihre Dissertationen noch zielorientierter und effektiver angehen können.

Die Workshops im Jahr 2013

Identity and Methods
Leibniz's Notion of Substance
Philosophische Begriffe
Mechanistische Konstitution
Das Buch Iota der Metaphysik des Aristoteles
Methodologische Konsequenzen des moralischen Partikularismus

Wissenschaftliche Motivation:

Prima facie kann leicht der Eindruck entstehen, dass die Philosophie gegenüber methodischen Fragen besonders offen ist. Weder beinhaltet das Philosophiestudium Veranstaltungen zu den Methoden der Philosophie, noch findet man in philosophischen Fachartikeln einen expliziten Methodenteil. Der Eindruck der methodischen Offenheit entsteht nicht von ungefähr, da es seit jeherumstritten ist, was Philosophie ist und wie man sie folglich betreiben soll. Diese Fragen sind nach wie vor aktuell. Tatsächlich existiert in der Philosophie eine Vielfalt von methodischen Ansätzen: Dialektik, Phänomenologie, Begriffsanalyse, formale Methoden, Hermeneutik, experimentelle Philosophie usw. Zudem sehen sich viele zeitgenössische Philosophinnen und Philosophen in einem Wettstreit mit den Naturwissenschaften und fragen nach dem spezifischen Beitrag, den die Philosophie zum Erkenntnisfortschritt leisten kann. Die Kontroverse um das Philosophieverständnis, die faktische Methodenvielfalt und der Wettstreit mit den Naturwissenschaften charakterisieren die komplexe Situation, in der sich auch die Doktorierenden der Philosophie befinden und innerhalb derer sie sich orientieren müssen.

Format:

Einzelne Workshops werden im „Round-Table“-Format abgehalten; d.h. die einzelnen Beiträge zirkulieren vorab unter den Teilnehmenden, damit das übliche zeitliche Verhältnis zwischen Vortrag und Diskussion umgekehrt werden kann. Das Format soll sicherstellen, dass an den Workshops nicht nur Ergebnisse präsentiert werden. Vielmehr wird die ausführliche Diskussion über die Methoden in der Philosophie den Doktorierenden Anstösse geben zu neuen Ergebnissen zu gelangen. Die Workshops des Graduiertenkurses sind für alle Doktorierenden an Schweizer Universitäten offen, die sich für Methodenfragen interessieren.

Hauptveranwortlicher:

Stefan Riegelnik