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SNF-Graduiertenkurs: Zurich Doctoral Workshops

Die Zurich Doctoral Workshops sind ein vom SNF finanzierter Graduiertenkurs, der als Workshopreihe konzipiert ist.

Die Workshops im Jahr 2014

12.-13. September 2014: Wittgenstein and Quine on Truth, Evidence and Semantic Content

Wissenschaftliche Motivation:

Die Reihe der Zurich Doctoral Workshops beginnt im Herbstsemester 2014 und wird sich aus sieben Workshops zusammensetzen. Standen in den Workshops in den Jahren 2012 und 2013 Fragen nach der ‚richtigen’ Methoden im Vordergrund, werden in diesem Jahr die Bedingungen der Möglichkeit von Erkenntnis und der Bezugnahme von Subjekten auf eine unabhängige Welt im Vordergrund stehen. Das übergreifende Thema ist daher das Subjekt im Verhältnis zu einer von ihm unabhängigen Welt. Dies schliesst eine Reflexion auf das subjektive Erkenntnisvermögen und das Subjekt als Bedingung für die Erkenntnis anderer Subjekte ein. Diese Fragestellungen sind zentral für die Philosophie der Neuzeit, haben aber durch den so genannten linguistic turn zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine neue Deutung erfahren. Der Wende zur Sprache in den Diskussionen um das Subjekt als Erkennendes und sich auch selbst als Subjekt erkennendes wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Format:

Einzelne Workshops werden im „Round-Table“-Format abgehalten; d.h. die einzelnen Beiträge zirkulieren vorab unter den Teilnehmenden, damit das übliche zeitliche Verhältnis zwischen Vortrag und Diskussion umgekehrt werden kann. Das Format soll sicherstellen, dass an den Workshops nicht nur Ergebnisse präsentiert werden. Vielmehr wird die ausführliche Diskussion über die Methoden in der Philosophie den Doktorierenden Anstösse geben zu neuen Ergebnissen zu gelangen. Die Workshops des Graduiertenkurses sind für alle Doktorierenden an Schweizer Universitäten offen, die sich für Methodenfragen interessieren.

Hauptveranwortlicher:

Stefan Riegelnik